Das Spiel auf der USS Victory ist eingestellt.
Ensign Anna Nyberg
OPS Offizier
Spielerdaten
NameSusanne
E-Mailgm[at]uss-victory.de

Characterdaten
VornameAnna
NameNyberg
RangEnsign
PositionOPS Offizier
Geschlechtweiblich
SpeziesMensch
  
Geburtstag25.04.2355
Alter25
HeimatplanetJuhraya, DMZ
GeburtsortNördliche Kolonie
Religionkeine Angabe
  
ElternMutter: Aruna (verstorben), Vater: Ingvar (verstorben)
Geschwister2 Brüder, 3 Schwestern (verstorben)
Familienstandledig
Kinderkeine
  
Größe173 cm
Gewicht62 kg
Aussehenschwarze, glatte, lange Haare
olivgrüne Augen
blasse Haut
Gesicht, Oberkörper, teilweise auch die Gliedmaßen sind von schweren Plasmaverbrennungen und Hauttransplantationen gezeichnet, die Haut ist sehr blass, mal vernarbt, mal unnatürlich glatt und gespannt
  
HobbiesKalligraphie
Aikido

Lebenslauf
 Annas Eltern, Aruna Green und Ingvar Nyberg, stammen von der Erde. Beide waren recht abenteuerlich veranlagt und brachen 2343 als Siedler zum Planeten Juhraya im Grenzgebiet der Föderation zu Cardassia auf. Sie ließen sich in der nördlichen Kolonie nieder, einer dorfgroßen Ansiedlung, deren Bewohner größtenteils Landwirtschaft betrieben.
Anna war ihr viertes Kind, wurde auf Juhraya geboren und wuchs dort auf. Ihre Kindheit verlief, wie es viele Kinder sich nur wünschen konnten, mit ihren 5 Geschwistern gab es immer etwas auf dem Hof der Eltern oder in der freien Natur zu unternehmen und zu entdecken. Dass inzwischen ein Krieg zwischen Cardassia und der Föderation ausgebrochen war, hatte für die Kinder keinerlei Bedeutung. Bis 2367.
Der Krieg neigte sich bereits dem Ende zu, als die Cardassianische Union Juhraya für sich beanspruchte. Als Konsequenz überfielen cardassianische Soldaten Ansiedlungen auf dem Planeten, unter anderem auch die nördliche Kolonie. Unter dem Verdacht, Anhänger des Maquis zu sein, wurden die Siedler verschleppt oder getötet, die Infrastruktur in weiten Teilen zerstört.
Anna hatte Glück im Unglück. Sie war an diesem Nachmittag mit ihren beiden Brüdern unterwegs. Wie es Kinder gerne tun, setzten sie sich über die Verbote ihrer Eltern hinweg und spielten auf dem Gelände des örtlichen Kraftwerks. Mit Schrecken wurden sie Zeugen, wie die Fremden ihr Dorf überfielen und das Tal von Schüssen und Schreien widerhallte. Panisch versteckten sie sich.
Einfache Soldaten zeichnen sich nicht immer durch besondere Intelligenz aus. Nachdem die verbliebenen Siedler zusammengetrieben waren, kam einer der Cardassianer auf die Idee, das Kraftwerk in die Luft zu jagen. Später wurde er dafür gerügt, schließlich hätten cardassianische Siedler das Kraftwerk weiterverwenden können, aber in diesem Moment warf er mehrere Plasmagranaten auf das Gelände.
Kraftwerke für eine Kolonie dieser geringen Größe sind verhältnismäßig klein und schlecht geschützt. Einer der Reaktoren explodierte. Annas Brüder waren sofort tot und sie erlitt schwerste Verbrennungen. Bei der nachfolgenden Inspektion des Explosionsortes fand ein Soldat das bewusstlose Mädchen. Es ist nicht bekannt warum, vielleicht hatte er selbst eine Tochter, aber er veranlasste, dass Anna als Gefangene an Bord gebeamt wurde.
Die folgenden Jahre verbrachte Anna als Kriegsgefangene, größtenteils in medizinischen Einrichtungen. Sie war gewissermaßen das Lieblingsobjekt einer Forschergruppe von Medizinern und Genetikern geworden, die sich näher mit der menschlichen Physiologie beschäftigten. Ihre Verbrennungen wurden behandelt, allerdings nicht so ausreichend, wie es in einer Einrichtung der Föderation möglich gewesen wäre. So wurde beispielsweise zu großen Teilen cardassianisches Gewebe verwendet um Haut, Muskeln oder Knochen zu rekonstruieren.
Erlösung kam erst 2370, mit dem Abschluss des Friedensvertrages zwischen der Föderation und Cardassia, als Anna zusammen mit anderen Kriegsgefangenen in einem symbolischen Akt ausgetauscht wurde.
In der darauffolgenden Zeit änderte sich subjektiv gesehen allerdings wenig. Sie befand sich nun in der Obhut verschiedener Föderationseinrichtungen, die versuchten, sich ein Bild ihres Gesundheits- und Geisteszustands zu machen. Etwa ein Jahr später war ihre Therapie abgeschlossen und da sie Vollwaise war und auch keine weitere Verwandtschaft besaß, wurde sie in ein Internat vermittelt, wo sie 2374 ihren Schulabschluss machte.
Noch am Tag ihres Abschlusses bewarb sie sich an der Sternenflotten-Akademie und wurde prompt aufgenommen. Die Gründe für diese Entscheidung waren vielfältig, sie wusste nicht, wohin sie gehen sollte, sie wusste nicht, was sie tun sollte, Hauptgrund war jedoch, an Bord eines Schiffes ihren Beitrag zu leisten und zu verhindern, dass jemals wieder jemand das widerfahren sollte, was sie erlebt hatte.
Sie entschied sich für die OPS-Ausbildung, da ihr Talent im Kämpfen leider nicht gut genug für die Marines, die Sicherheit oder die Taktik war. Sie war sehr ehrgeizig und schloss 2379 die Akademie mit sehr guten Ergebnissen ab, sodass ihrem Wunsch, auf einen Posten an der cardassianischen Grenze versetzt zu werden, entsprochen werden konnte. Ihre Motivation für diesen Wunsch war natürlich offensichtlich, sie wollte selbst beteiligt sein und dafür sorgen, dass Cardassia nie wieder die Grenzen der Föderation verletzen würde.
Ens. Nyberg wurde als OPS-Offizierin auf die USS Victory versetzt.

2355 Geburt
2367 Gefangennahme durch cardassianische Truppen, Verlust ihrer Familie
2370 Austausch im Rahmen des Friedensvertrages zwischen Cardassia und der Föderation
2374 Schulabschluss und Aufnahme an der Akademie

Sternenflotten-Akte
Sternenflotteninterner Werdegang
 2374 Aufnahme an der Akademie
2379 Abschluss der Akademie
2380 Versetzung auf die USS Victory
Vermerke
 Rüge ihres Ausbilders, als sie den Jahrestag des Genozids am cardassianischen Volk durch das Dominion mit einer Feier begehen wollte.
spezielle Fähigkeiten
 spricht fließend Cardassianisch
medizinische Akte
 keine, benötigt regelmäßige Injektionen dermatologischer Regenerative, es können unvorhergesehene Abstoßungsreaktionen des Gewebes auftreten
die Patientin hat eine weitere kosmetisch-chirurgische Behandlung abgelehnt
Psychologische Beurteilung
 Annas Leben hat tiefe Spuren in ihrer Psyche hinterlassen. Aus dem einst fröhlichen und unbeschwerten Kind war nach der Rückkehr in die Föderation eine verschlossene, verstörte Jugendliche geworden. Nur einer langen Therapie und den Bemühungen ihrer Therapeutin ist Annas Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu verdanken. Ablegen konnte sie allerdings nie ihre übermäßige Phobie vor Ärzten, medizinischen Geräten und Behandlungen. Ihre Angst vor Cardassianiern dagegen ist inzwischen in brennenden Hass umgeschlagen.
Positive Eigenschaften
 ehrgeizig, fleißig und ausdauernd
Negative Eigenschaften
 geringes Selbstbewusstsein; Phobie vor Ärzten, medizinischen Geräten und Behandlungen; Hass auf Cardassianer